IG PRO STEG


Steg

JA zum neuen Steg auch auf Schweizer Seite!

An der Gemeindeversammlung am 19.06.2019 sagte der Souverän JA zum Zusatzkredit von 3.2 Mio. SFr. mit 222 Ja-  gegen 181 Neinstimmen. Das nahmen wir von der IG pro Steg freudig zur Kenntnis.

Der Stadtrat hatte gute Argumente für den Bau des Steges. Stadtammann Franco Mazzi sagte, der Steg sei ein Bauwerk für die nächsten 100 Jahre. Der Steg stehe schon am richtigen Ort. Die grosse Investition in die Zukunft sei er wert. Der zuständige Stadtrat Hans Gloor warb in einer Rede für den neuen Übergang. Er pries den Steg als Leuchtturm in Sichtdistanz zur Altstadt an und er sei architektonisch sehr schön. Aber er zeigte auch die Möglichkeit des Steges mit dem Rhein als Schritt zu einem sanften und nachhaltigen Tourismus, der so als Ensemble die Altstadt mitbelebt.

Dass die Gegner des Steges das anders sahen, war in deren Voten unüberhörbar. Aber mehrheitlich wurde positives über den Steg votiert.

Nach der Diskussion kam es zur ersehnten Abstimmung, die dann zur Annahme des Zusatzkredites führte. Schön!

Leider gibt es noch einen Schatten über diesem Ja. Die SVP und GLP hatten angekündigt, das Referendum zu ergreifen. Das ist möglich, weil weniger als 1/5 der Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung anwesend waren. Dass das den Bau um ein Jahr verzögert und auch eine happige Kostensteigerung zu erwarten ist, nehmen sie bewusst in Kauf.

Wir hoffen aber weiterhin, dass der Steg trotz aller Hindernisse doch noch gebaut werden kann. Bis jetzt haben wir es immer wieder geschafft und es wird auch dieses Mal klappen.

Der Kampf für den Steg geht also weiter!

 

Der bewilligte Steg, wie er nach dem 19. Juni gebaut werden soll

 Die Bilder stammen aus der Broschüre „Rheinfelden – Rheinsteg“ von der Wettbewerb-Prämierung.